Die neuen Radar-Niveausonden AKS 4100/4100U von Danfoss arbeiten nach dem TDR-Verfahren (Zeitbereichsreflektometrie) und sind speziell auf Industriekälteanwendungen abgestimmt. Sie erfassen präzise den Flüssigkeitsstand präzise den Flüssigkeitsstand der verschiedenen Kältemittel inklusive Ammoniak, FKW, HFCKW und CO2 in Behältern, Sammlern oder Standrohren. Die Niveausonden lassen sich schnell und einfach installieren. Während die Sonde AKS 4100 mit einem G1"-Gewindeanschluss ausgestattet ist, verfügt die die AKS 4100U über einen ¾"-Anschluss (NPT). Beide Sonden gibt es in Kabel- und Koaxialausführung. Dabei eignet sich die Kabelvariante für sämtliche Industriekälteanwendungen (außer Schifffahrtskälteanwendungen). Zum Lieferumfang gehören 5-Meter-Kabel, so dass die Sondenlänge vor Ort angepasst werden kann. Die Koaxialvariante eignet sich zusätzlich auch für Schifffahrtskälteanwendungen und ist in verschiedenen Längen verfügbar: AKS 4100 von 500 mm bis 2.200 mm; AKS 4100U von 19,2 bis 85“. Das optional erhältliche Bediendisplay erleichtert die Inbetriebnahme und die schnelle Vor-Ort-Konfiguration. Es unterstützt mehrere Sprachen und sowohl SI- als auch US-Einheiten.
Das Messprinzip
Der Signalumformer der AKS 4100/4100U sendet elektromagnetische Impulse mit geringer Intensität und hoher Frequenz sowie mit einer Pulsweite von ca. 1 ns aus, die sich mit Lichtgeschwindigkeit die Sonde hinunter zur Oberfläche der Flüssigkeit bewegen. Die Impulse werden von der Oberfläche der Flüssigkeit reflektiert und an der Sonde entlang zurückgeführt. Vom Signalumwandler der Sonden werden die Impulse empfangen, analysiert und dann in einen ablesbaren Flüssigkeitsstand umgerechnet. Diese Methode wird als geführtes Radar bzw. TDR-Verfahren (Zeitbereichsreflektometrie) bezeichnet.
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20.12.2011
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